Golden Retriever Go with the wind - Welpen, Puppies, Kennel, Züchter
Golden Retriever Go with the wind - Welpen, Puppies, Kennel, Züchter

Gallery - Welpen und Zeitungsbericht

 

Nachfolgend können Sie die Entwicklung eines kleinen Golden-Retrievers von der Geburt bis zu seiner Abgabe an seine neuen Menschen verfolgen.

Dazu eine Geschichte wie sie am 20.11.1999 in der Berliner Morgenpost erschienen ist.

Tipps, Tricks, Trends Sonnabend, 20. November 1999

Meine Beverly

Ein Hundeleben in Berlin

Was sieht und denkt ein Hund in den ersten Lebenswochen? Jessica Schwanz (12), deren Familie Golden Retriever züchtet, hat sich so ihre Gedanken gemacht. Beverly ist ihr Lieblingswelpe. Sie hat seine Geschichte aufgezeichnet - ein kleiner Hund erzählt:

Hallo, mein Name ist Beverly. Ich bin ein Golden Retriever und möchte Euch von den aufregenden ersten Wochen meines Lebens erzählen. Auf dem Foto rechts seht Ihr mich mit meinem «kuscheligen» Lieblingsmenschen Jessica, als ich vier Wochen alt war.

An meine Geburt kann ich mich nicht erinnern. Mein Menschenrudel erzählt, es sei mitten in der Nacht gewesen. Es war für sie ein tolles Erlebnis. Mein Mensch Jessica und ihre kleine Schwester sind extra geweckt worden und alle waren mächtig stolz auf mich, meine Mama Ayka und meine acht Geschwister. Aber was soll ich sagen: Ich konnte damals weder hören noch sehen.

Die ersten Wochen verliefen ruhig. Trinken, schlafen, trinken, schlafen. Mama Ayka hatte alles fest im Griff. Ich und meine zwei Schwestern und sechs Brüder fühlten uns wohl auf der flauschigen Decke in unserer Wurfkiste. Wir hatten farbige Punkte auf den Rücken bekommen, damit unser Menschenrudel uns auseinanderhalten konnte. Außerdem konnten sie uns so besser wiegen und unsere Entwicklung beobachten.

Die erste Zeit spürte ich die Wärme meiner Geschwister und das Lecken von Mamas Zunge an meinem Körper und das Kraulen der Finger meines Menschenrudels. Bald hörte ich das Quieken und Grunzen, Knurren und Bellen und die Gespräche in meiner Umgebung. Und schließlich sah ich - zuerst verschwommen, später klar und deutlich - meine Artgenossen und meine Menschen, deren Geräusche mir inzwischen schon sehr vertraut geworden waren.

Mit vier Wochen begann das pralle Leben. Toben im Garten, Buddeln zwischen den Hecken, Spiele mit Gummibällen und Pappkartons. Noch immer verstehe ich nicht, warum das Herrchen meiner Mutter ärgerlich wurde, wenn ich im Garten die Erde aufwühlte. Viele Besuche fremder Menschenrudel mussten wir empfangen. Die Menschen kraulten uns, und wir zerkauten im Gegenzug deren Schnürsenkel mit Vergnügen. Wir waren stark und selbständig. Bald hatten wir es auch gelernt, richtiges Futter aus einem Napf mit leckeren Brocken und Nudeln, Fischfilet und Ei, Banane und Quark zu fressen. Nur zum Nachtisch gab es noch Milch von Mama, um deren acht Zitzen es spannende Wettkämpfe zwischen uns neun Welpen gab.

Wir alle haben Namen mit «B» am Anfang. Ich hatte noch Probleme, den Ruf nach mir zu erkennen. Das Frauchen meiner Mama meinte aber, dass sei Tradition. Wir seien der zweite Wurf Welpen in unserem Menschenrudel. Meine große Halbschwester Amberly in unserem Rudel und ihre sechs Geschwister haben alle Namen, die mit «A» beginnen.

Ich war die Stärkste. Das Herrchen meiner Mama meinte aber, Chef sei immer ein Rüde. Aber ich hatte meine Brüder alle unter Kontrolle. Auch mein Lieblingsmensch Jessica flüsterte mir Mut zu und meinte, auch Menschenrüden müsste man ihr Selbstvertrauen belassen. Ganz schön kompliziert, oder?

Aber wehe, meine Mama wurde ärgerlich. Der Versuch, ihr Stöckchen zu klauen, wurde mit unerbittlichem Knurren und Zähnefletschen beantwortet. Wenn es richtig Stress gab, half nur die Hoffnung: Bald bin ich selber groß.

Die schönsten Erinnerungen habe ich an das Dösen in der warmen Sommersonne. Träume von Abenteuern des Tages lösten sich im Zucken der Muskeln, im Gähnen und Räkeln. Heute hat mir das Frauchen meiner Mama ein Foto vor die Nase gehalten von meinem Papa in einer Stadt namens Bochum. Aber ich erkannte ihn nicht, und er hat nicht nach Golden Retriever gerochen. Sonst aber geht es mir einfach phantastisch. Ich vermisse ihn nicht.

Das Gartentor hat geklickt. Gestern wurde ich acht Wochen alt. Morgens wurden ich und meine Geschwister geimpft gegen viele Krankheiten, die unsere Artgenossen befallen können. Ich hatte schon etwas Angst. Nachmittags kamen einige Menschen, die uns betasteten, sich über uns unterhielten und eine Nummer in unser Ohr stachen. Es tat ziemlich weh, aber das große Leckerchen danach hatte mich schnell getröstet.

Ich ahne noch nicht, dass jetzt der Abschied von meiner Mama Ayka, meiner Halbschwester Amberly, meinem Lieblingsmenschen Jessica und meinem ganzen Menschenrudel naht. Ich weiß auch noch nicht, dass jetzt mein neues Menschenrudel kommt mit den zwei lieben Menschenwelpen, mit denen ich in den letzten Wochen schon mehrmals getobt habe und Zutrauen gewonnen habe beim Spielen und Kraulen.

 

 

 

 

  

Titel 

Geburt

1 Tag

1 Woche

2 Wochen

4 Wochen

6 Wochen

"Schlußabnahme" nach 8 Wochen

 

 

 

 

  

 © Berliner Morgenpost 1999

 

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